Liebe in den Zeiten der Chole … Digitalera!

Epikur formulierte es einstmals so »Bei den meisten Menschen ist die Ruhe betäubt und die Bewegung artet in Raserei aus.« Gefunden wurde diese, wie viele andere Weisheiten, erst im vorletzten Jahrhundert in den vatikanischen Archiven. Was für ein Glück, dass dieser Verein auch die Traktate seiner erklärten Gegner gesammelt hat und noch immer sammelt, sonst wären uns viele Gedanken der Altvorderen schon lange verloren gegangen und die heutigen Philosophen dürften alles für sich in Anspruch nehmen.

Klägliche Fortschritte für das Seelenheil des gegängelten Autorenlebens

Hund und Mensch nutzen die Möglichkeit, die aufgestaute Energie, vor allem die des Vierbeiners, er ist noch jung und überbordend, wenigstens in Teilen wieder abzubauen. Wir wandeln über den Meeresboden, entlang der ewigen Grenze der Gezeiten. Die Fellnase springt, in Freiheit entlassen, freudig zwischen all dem angespülten Strandgut. Bald schnüffelt er an einem abgerissenen Bündel Algen, um sofort danach den Kadaver eines armen toten Seevogels, der den Wintersturm nicht überstand, zu untersuchen. Letzteres scheitert an dem kläglichen Versuch des Dosenöffners, eine etwaige Wälzaktion zu unterbinden. Die, in allen Grauschattierungen gefärbten Wolken treiben träge über den winterlichen Himmel.

Realitäten

von Thomas Günter ... Und während ich meine Hausarbeit erledigte, meine geliebte Ehefrau mahnte mich dazu an, schließlich sei ich ja jetzt den ganzen Tag zu Hause, da könnte ich nach der anfänglichen Euphorie auch mal was beisteuern, kam mir folgender kleiner Gedanke. Eigentlich weiß ich das schon lange, aber erst in diesem Augenblick entspann sich der Text dazu vor meinem geistigen Auge. Science Fiction Autoren werden, ob ihrer Visionen, oftmals verlacht. Hirngespinste werden ihnen nachgesagt, sie suchten ihr Heil in der Zukunft, die bestimmt nicht so rosig wäre, wie sie es beschrieben. Diese Schriftsteller haben jedoch eine treue Leserschaft, die jedes ihrer zu Papier gebrachten Worte aufsaugt und verinnerlicht, wie ein Kommunist das marxistische Manifest.

Warum ich kein Facebook habe

  von Thomas Günter Warum ich keine Facebook habe. Oder wie ein Freund von mir es nennt: Fratzenbuch. Ich bin ja erst seit ein paar Tagen so richtig online. Also nicht nur Wikipedia, Überweisungen und auf Technikshops Bilder kucken, sondern so richtig. Instagram und co. Ich habe mich dem immer bisher immer verweigert, will ich…