… Tag 800 oder 900 oder 1000 oder noch mehr Sternzeit2021,177 CaptainsLog LikeIceinthesunshine meines Privattierdaseins …

Und das Schreiben, das spielen mit Worten, Begriffen, das Schaffen vermeintlicher Untiefen, die sich beim zweiten oder dritten Genuss als gemeingefährliche Senke für das anscheinend Gewisse des LesersInnen und Außen darzustellen vermag. Die nächste Ecke im Denken, die nicht erkannt wird, und sogar nach dem Umrunden zuweilen im Nachhinein noch ein Berti’sche Blutgrätsche bereit zu halten weiß. Das juckt in den Windungen, das zwickt in den Furchen des Gyrus cinguli, das kitzelt in all den Verknüpfungen zwischen rechter und linker Gehirnhälfte, darf man dies in diesen nicht nur meteorologisch so aufgeheizten Tagen überhaupt noch sagen, Fragen über Fragen, deren Beantwortung mich nicht im Geringsten anficht, und will in schnöder Regelmäßigkeit aus den gichtkrummen Fingern herausbrechen.

Pflaumenkuchen und der Fotoausflug

Der Schreiberling traut sich sogar,

nach über Dreißig Jahren auf die ganz klassische, die schwarz-weiß Fotografie, zurückzukommen. Der erste Film ist bereits verschossen und die Ergebnisse waren durchaus ansprechend. Auf jeden Fall, ohne in Eigenlob zu ersticken, sehr viel besser als all die Selfies, der 15 Minuten möchtegern Selbstdarsteller.

Fotoalben

Ausschließlich durch die Tatsache bedingt, dass Thomas andauernd, wenn er nicht schreibt,
die Welt durch den Sucher betrachtet. Er hält seine, in der Zeit eingefrorenen Momente, für so erhaltenswert, dass seine liebe Ehefrau (im Internet vertreten durch serviertdasmagazin.com) uns eine entsprechende Albumseite eingerichtet hat.

Datenschutz Grundverordnung

Morjens Allerseits. Ich Stelle heute nur die Frage in den Raum, wie ihr mit dem o.g. Monster umgehen werdet. Ich habe die Befürchtung, dass die Vorgaben für Seiten, wie wir sie betreiben, nicht so ohne weiteres umzusetzten sind. Gestern Abend habe ich ernsthaft überlegt,  Alles zu löschen. Gleichzeitig ist jedoch mein Ergeiz geweckt, das Problem…

Interview

Entdecken Sie Rom, reisen Sie mit Caterina di Montebasso durch fremde Welten, lesen Sie neue Bücher und schauen Sie sich unsere Impressionen von der Leipziger Buchmesse an. Stellen Sie mit uns Thomas Günter 6 Fragen oder werden Sie gepodcastet. Und für den kleinen Hunger zwischendurch kochen Sie mit uns. über Serviert! das Magazin – Heft 1…

Alles Quatsch

... in jedem noch so feindlichen Medium, mit unsagbarer Härte und Effizienz zu agieren. Fähig, den schneckenartigen Hornkäfermaulwürfen endlich Paroli zu bieten. Die Menschen wären so gestählt, dass ihnen der überriechende Schleim fast nichts ausmachen würde. Sie würden nicht versuchen, sich durch wahnsinnige Übelkeit die Zungen herauszureißen und sich gegenseitig mit überbordender Bulimie in Erbrochenem zu ertränken. Die Menschen würden standhaft bleiben, auch wenn sie von grünem Glibber überzogen wären. Sie schritten tapfer voran, wo andere furchtsam wichen und drängten den Erbfeind der grasischen Felder endlich zurück.
Was wäre mit einer solchen Streitmacht nicht noch alles zu erreichen?

Tag vier, an dem ich beinah das gesamte Internet löschte:

Der Alltag startet mit Kaffeekochen,

denn ich möchte meiner Frau eine Freude bereiten. Der Hund schaut mich verständnislos aus verschlafenen Augen an, grunzt, dreht sich ein paar Mal im Kreis, um sich dann an der gleichen Stellen mit einem Seufzer niederzulassen und weiterzuschlafen. Seine ganze Körperhaltung drückt aus, komm ja nicht auf die Idee, jetzt schon rauszugehen.

Buchmesse Leipzig

von Caterina di Montebasso

Gestern, am Sonntag dem 18.03.2018, war ich das erste Mal auf der Leipziger Buchmesse.
Unser verehrtester Dealer hat uns gedungen, ihn zu begleiten. Ich weiß gar nicht mehr womit. Offenbar gingen Folter und Gehirnwäsche so tief, dass wir ihm kommentarlos nachgefolgt sind.
Ich könnte mich jetzt seitenweise über die Unbill der Deutschen Bahn auslassen. Ausgesetzte Züge, Verspätungen, unverständliche Durchsagen, die sich anhören, als kämen sie aus einer anderen Dimension.
Das Chaos hielt fröhlich Einzug wegen Wintereinbruch mitten im Winter.

Gab es einen Brennpunkt? Keine Ahnung, aber wenn nicht, war es auch keine Kriese.
Wir beide, Thomas und ich, haben unseren Lebensmittelpunkt in Berlin. Da war es recht schattig und windig. Eigentlich ein Wetter für lange Unterhosen und die Mütze mit dicker Jacke und Handschuhen. Dieser Dresscode ist auf einer Messe, man kraucht den ganzen Tag durch geheizte Hallen, eher die zweite, wenn nicht sogar die dritte Wahl. Man kleidet sich also praktisch und eher frühlingshaft. Hin- und Rückfahrt sollen im Zug stattfinden, da sollte es auch leidlich klimatisiert sein.

Tag drei, an dem ich begann die Wohnung zu katalogisieren:

Bei der morgendlichen Gassirunde habe ich Strassenbauarbeiter beobachtet, die große Spundwände installieren. Nach nur einer Stunde Stehen war es dem Hund offenbar schon langweilig. Ich fand es sehr interessant und habe beschlossen, mich genauer mit dem Thema zu befassen, um morgen den Arbeitern Ratschläge geben zu können; oder mich mit ihnen über das Wetter, Fußball oder Motorsport zu unterhalten.
Nach dem Frühstück, einem oder mehrerer Scans des Virenschutzprogramms und der

Reinigung von Herd und Waschbecken, muss ich bemerken, dass Frau und Hund nicht anwesend sind. Erstaunlich, wie oft der Köter raus muss, seit ich nicht mehr arbeite.
Den Zettel, der auf dem Spiegel im Bad klebt, und der mit dicken, roten Druckbuchstaben beschrieben ist, reiße ich unwirsch ab. Ich suche den Glasreiniger und den Brennspiritus um die mikroskopisch kleinen Klebereste großzügig zu entfernen.

Alles Quatsch

... Siegtor Siegtorsohn scrollte durch die Seiten von Youporn und Redtube, fand aber zu seiner Enttäuschung nichts, wozu er nicht schon dutzendmal, angestrengt, gearbeitet hätte.
Immer währende Eintönigkeit.

- wahrscheinlich zwei -

Die herrschte auch tief unten, auf dem Planeten, um den das groteske, wirklich bizarre, Raumschiff, das jeden, der es von Nahem sah, augenblicklich würgen ließ, seine Bahnen zog (Der Satz ist verschachtelt, soll so sein und ist wahrscheinlich in irgendeiner Sprache auch grmtli, gramitaka, grematu ... egal, richtig).