jambischer Pentameter

Sie sind blockiert, gesperrt und warten. Worauf den eigentlich? Das ich weiterschreibe? Das kann ich im Hier und jetzt nicht ausführen. Obgleich, es sind so viele Abenteuer, die sich, gleich einem Freitagsabendsstau, hinter der knöchernen Decke meines Schädels drängeln, um herausgelassen zu werden, und wie eine Horde junger Zicklein in der Welt herumzutollen.

Zur Zeit ist dieser Abschnitt in der Winterpause

von Thomas Günter aufgrund aktueller Verschönerungen pausiert dieser Teil des Blogs. Neuerungen, Ankündigungen und Veränderungen werden Ihnen mitgeteilt, falls wir es für notwendig erachten. Bitte bleiben Sie für weitere, wichtige Mitteilungen an den Geräten. "This is the last Voice, you will ever hear!" Und dann erfolgt der ABC- Alarm, alle umarmen sich noch einmal, bevor Ragnarök beginnt!

Ich behaupte das jetzt einfach mal so!

Bis zum Stehkragen angefüllt, mit all dem Wahnsinn, dem unsere Generation durch die Einführung des Fernsehens, besonders durch die Werbung, ausgesetzt worden ist. Und ich spreche dabei noch nicht einmal von den Privaten. Die kamen erst zu einer Zeit auf, als man, ich, wir, aus der Prägungsphase schon lange raus waren und uns um Ausbildung und Beruf kümmern mussten.

Klägliche Fortschritte für das Seelenheil des gegängelten Autorenlebens

Hund und Mensch nutzen die Möglichkeit, die aufgestaute Energie, vor allem die des Vierbeiners, er ist noch jung und überbordend, wenigstens in Teilen wieder abzubauen. Wir wandeln über den Meeresboden, entlang der ewigen Grenze der Gezeiten. Die Fellnase springt, in Freiheit entlassen, freudig zwischen all dem angespülten Strandgut. Bald schnüffelt er an einem abgerissenen Bündel Algen, um sofort danach den Kadaver eines armen toten Seevogels, der den Wintersturm nicht überstand, zu untersuchen. Letzteres scheitert an dem kläglichen Versuch des Dosenöffners, eine etwaige Wälzaktion zu unterbinden. Die, in allen Grauschattierungen gefärbten Wolken treiben träge über den winterlichen Himmel.

Hämischer Cursor

Schreiben! Schreiben! Schreiben! Aber wie? Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie gehässig der blinkende Cursor schauen kann? Mit jedem Aufflackern geckert er uns ein: Na was ist? Haust Du jetzt in die Tasten? entgegen. Dabei wollen wir ihm doch gar nichts Böses. Im Gegenteil, wenn er, getrieben durch unsere Fingerchen, über den Bildschirm flitzt, dann entstehen daraus Geschichten. Abenteuer, die Irgendjemanden auf dieser Welt mitnehmen und aus dem grauen Alltag in eine bunte Welt der Phantasie, in einen Urlaub vom Alltag, eine Flucht aus den grausamen Zwängen der Gewohnheit, entführen. Und das ganz ohne die lächerlichen Nebensächlichkeiten, wie echten Kugeln ausgesetzt zu sein oder einem atmosphärischen Druckverlust zu entkommen, in dem man im letzten Augenblick in den Raumanzug schlüpft.

Der Beitrag, der noch nicht gesendet wurde

Ostfriesische Teestunde

Eintlisch, wie der Berliner sagt, sollte an dieser Stelle ein Bericht, eine Beschreibung und Erklärung der Ostfriesischen Teezeremonie auftauchen. Mit schicken Bildern der einzelnen Teeservice, mit YouTube-Einbindung, so halt mit Allem Schnickschnack, den die hypermediale Welt heutigentags so hergibt. Die Kamera war auf dem Stativ montiert, die Akkus geladen, der Tee gekocht und sogar, trotz der Temperaturen, Sahne beim örtlichen Versorger käuflich erworben.

Tage dreizehn und vierzehn:

Der Wintersturm fegt über die Nordsee. Nun aber in einer Kraft, dass sogar mein übergewichtiger Körper kaum mehr dagegen ankommt. Der kleine Hund, als gebürtiger Italiener, ist fellmäßig nicht ausgestattet, einer solchen Naturgewalt standzuhalten. Er friert. Seine Ohren würden ausreichen, eine ganze Trawlerladung frisch gefangene Fische mit einer einzigen Berührung schockgefrieren zu lassen. Dazu kommen unangenehme Hagelschauer mit Körnern, die beinah ein Cent Stück groß sind und in der Tat unangenehm werden, wenn sie auf Kopf, Ohren und Nase treffen.

Fotoalben

Ausschließlich durch die Tatsache bedingt, dass Thomas andauernd, wenn er nicht schreibt, die Welt durch den Sucher betrachtet. Er hält seine, in der Zeit eingefrorenen Momente, für so erhaltenswert, dass seine liebe Ehefrau (im Internet vertreten durch serviertdasmagazin.com) uns eine entsprechende Albumseite eingerichtet hat.