Fotoalben

Ausschließlich durch die Tatsache bedingt, dass Thomas andauernd, wenn er nicht schreibt, die Welt durch den Sucher betrachtet. Er hält seine, in der Zeit eingefrorenen Momente, für so erhaltenswert, dass seine liebe Ehefrau (im Internet vertreten durch serviertdasmagazin.com) uns eine entsprechende Albumseite eingerichtet hat.

Poetry Slam

Mein lieber Mitstreiter und Wegbegleiter äußerte in der Zwischenzeit sogar die Überlegung, dass er bei einem Poetry Slam auftreten könne. Das führte zu erheblichen Heiterkeitsstürmen meinerseits. Er kann zwar recht launig erzählen, aber vor Publikum? In einem Auditorium? Einen seiner hervorgewürgten Texte preisgeben? Das ist dann ungefähr so, als würde ihnen einen Computerstimme die aus dem Koreanischen ins Türkische, von dort ins Sanskrit und dann ins Deutsche transkribierte Gebrauchsanleitung einer Öldrüse vortragen.

Der Blödsinn endet leider noch nicht

- die fünf ist doch dabei - Die Zeit des Planen und Wirken im Geheimen war abgelaufen. Der Countdown war heruntergezählt. Der große Schnitter stand ..., nein der war nicht angetreten. Er hatte sich nie wirklich um diese kleine unbedeutende Welt geschärt. Zu unwichtig erschienen ihm die Ereignisse dort. Ehrlich gesagt war ihm die kleine blaue Kugel, mit den lustig hüpfenden Zweibeinern peinlich. Immer wenn er in der Nähe zu tun hatte, dann bückte er sich aufwendig nach unten und schnürte die Senkel seiner teuer, beim besten Schuhmacher in London gefertigten Oxfords, umständlich neu, oder er tat so, als hätte er in der Nähe einen Bekannten entdeckt, den er lange nicht gesehen hatte und eilte wieder fort.

Die Butterstulle

Thomas hat mich gedungen und bestochen, mit einem leckeren Essen, das seine Frau gekocht hat, auch mal wieder etwas in unserem Blog zu schreiben. Sein Hang zur Misanthropie ist landauf, landab bekannt und berüchtigt. Während aber zumindest er ein Restaurant oder Kaffee erst verlässt, wenn zwei oder drei weitere Gäste den Laden betreten, gehe ich gar nicht erst hinein. Das war schon immer so.

Ave Cäsar, die Todgeglaubten melden sich!

Ave Cäsar, die Todgeglaubten melden sich! von Caterina die Montebasso und Thomas Günter Wir haben uns ja jetzt eine ganze Weile nicht gemeldet. Das Ganze begann mit der merkwürdigen DgSVOKWLUBBM usw. usw. Diesem Monster der digitalen Schutzzone. Dieser Krake, die uns Alle vor dem bösen, bösen Internet bewahren soll. Tagelang haben wir an den Texten gefeilt, gewartet, dass die diversen Anbieter ihre Seiten, ihre Internetauftritte tunen, so wie einen Manta in den guten 80gern, uns selber vom Netz ferngehalten, um ja nicht in die Fänge der dunklen Mächte zu geraten. Was hat uns das jetzt gebracht? Ich denke gar nichts! Die, die es eigentlich einbremsen sollte, die Datensammlungsmaschinen von den Herren Bezos, Zuckerberg, den namenlosen Geldschefflern von Google, Herrn Gates, Steve Jobs (ach ne, der hat sich ja in eleganter Art und Weise aus dem ganzen Krempel vorzeitig verabschiedet)und wie sie alle heißen, die interessiert es gar nicht. Die Kleinen, die Blogger, Vereine, Kita´s. etc, das sind die, die leiden.

Interview

Entdecken Sie Rom, reisen Sie mit Caterina di Montebasso durch fremde Welten, lesen Sie neue Bücher und schauen Sie sich unsere Impressionen von der Leipziger Buchmesse an. Stellen Sie mit uns Thomas Günter 6 Fragen oder werden Sie gepodcastet. Und für den kleinen Hunger zwischendurch kochen Sie mit uns. über Serviert! das Magazin – Heft 1…

Buchmesse Leipzig

von Caterina di Montebasso Gestern, am Sonntag dem 18.03.2018, war ich das erste Mal auf der Leipziger Buchmesse. Unser verehrtester Dealer hat uns gedungen, ihn zu begleiten. Ich weiß gar nicht mehr womit. Offenbar gingen Folter und Gehirnwäsche so tief, dass wir ihm kommentarlos nachgefolgt sind. Ich könnte mich jetzt seitenweise über die Unbill der Deutschen Bahn auslassen. Ausgesetzte Züge, Verspätungen, unverständliche Durchsagen, die sich anhören, als kämen sie aus einer anderen Dimension. Das Chaos hielt fröhlich Einzug wegen Wintereinbruch mitten im Winter. Gab es einen Brennpunkt? Keine Ahnung, aber wenn nicht, war es auch keine Kriese. Wir beide, Thomas und ich, haben unseren Lebensmittelpunkt in Berlin. Da war es recht schattig und windig. Eigentlich ein Wetter für lange Unterhosen und die Mütze mit dicker Jacke und Handschuhen. Dieser Dresscode ist auf einer Messe, man kraucht den ganzen Tag durch geheizte Hallen, eher die zweite, wenn nicht sogar die dritte Wahl. Man kleidet sich also praktisch und eher frühlingshaft. Hin- und Rückfahrt sollen im Zug stattfinden, da sollte es auch leidlich klimatisiert sein.

Realitäten

von Thomas Günter ... Und während ich meine Hausarbeit erledigte, meine geliebte Ehefrau mahnte mich dazu an, schließlich sei ich ja jetzt den ganzen Tag zu Hause, da könnte ich nach der anfänglichen Euphorie auch mal was beisteuern, kam mir folgender kleiner Gedanke. Eigentlich weiß ich das schon lange, aber erst in diesem Augenblick entspann sich der Text dazu vor meinem geistigen Auge. Science Fiction Autoren werden, ob ihrer Visionen, oftmals verlacht. Hirngespinste werden ihnen nachgesagt, sie suchten ihr Heil in der Zukunft, die bestimmt nicht so rosig wäre, wie sie es beschrieben. Diese Schriftsteller haben jedoch eine treue Leserschaft, die jedes ihrer zu Papier gebrachten Worte aufsaugt und verinnerlicht, wie ein Kommunist das marxistische Manifest.

Weltraumhelden ohne Grenzen

1977, die Welt wurde erschüttert. In Deutschland geschah dies erst im März 1978. Das Erfahren von Kino, die Erwartung der Erlebniswelten, die von da ab über uns hereinbrachen, änderten das Verständnis für Film grundlegend. Ich spreche von Star Wars, Krieg der Sterne oder wie es bei mir zu Hause in Italien hieß und heißt, Guerra Stellari, che la forza sia con voi. Möge die Macht mit Euch sein. Im Sommer, den wir in diesem Jahr, wie jedes Jahr, in Lido di Jesolo bei meiner Großtante verbrachten, lief der Krieg der Sterne in den Freilichtkinos rauf und runter. Ich war immer dabei. Mit einer Flasche San Pellegrino Aranciata in der Hand, verbrachte ich die Sommerfrische gebannt vor der Leinwand. Im Jahr darauf bekam Paramount Panik. Sie mussten ihrem großen Konkurrenten FOX etwas entgegensetzten und erinnerten sich an die Sechziger. Mit heißer Nadel wurde Star Trek, der Film, zusammengezimmert.

Blu-ray kaputt?

Blu-ray kaputt? von Caterina di Montebasso und Thomas Günter Unser Buchdealer findet Alles toll, was wir beide so schreiben und zu Papier bringen. Das muss er auch, sonst kauften wir keine Pamphlete mehr in seinem schnuckeligen Laden. Der Link zu seinem, in Berlin, wenn nicht auf der ganzen weiten Welt, der Föderation, dem klingonischen Imperium, Dem Imperium, dem Zylonenreich und der galaktischen Republik, einzigartigen, wunderbaren Geschäft, finden sie unter dem Begriff Dealer. Aber wenn ein kleiner Hund und ein dicker Bauch den Laden betreten, dann werden die Ausdehnungen von Zeit und Raum gesprengt. Leider! Die Bücherstapel beginnen bedrohlich zu schwanken, der Leim, der das gesamte Universum verklebt, droht aufzureißen und ein weiterer Kunde könnte das Geschäft nurmehr betreten, wenn er sich auf zwei Dimensionen zusammenfaltete.