… So scheint denn die ganze Welt verrückt …

Möglicherweise bestimmt nurmehr die Angst unsere Erkenntnis.

Die Furcht davor, in der Uniformität der Masse unterzugehen und uns somit selber zu verlieren. Die individuelle Vorstellung, eines jeden Einzelnen aufrecht zu erhalten, in der Menge von mehr als 8 Milliarden Menschen, die um uns herum auf diesem Planeten ebenso ihr Dasein fristen. Zwar erscheint jeder von uns einzigartig, doch so sehr wir uns auch bemühen, keiner unterscheidet sich von seinem Nächsten so sehr, wie er es gerne hätte. Die Varianzen im Phänotypus sind nur marginal. Das Übrige ist bestimmt durch den genetischen Code, der bei uns allen gleich ist, sonst wären wir untereinander auch nicht kompatibel.

… Nun ja, wohl an, nun denn …

Gleichheit von Frauen und Männern mag auf dem Papier existieren, doch in realiter sind wir noch weit davon entfernt. Zwischen den Hautfarben, die doch nichts anderes als einen Phänotyp darstellen, will ich an dieser Stelle gar nicht erst sprechen, die Bilder, die uns von der anderen Seite des Atlantiks erreichen, sprechen, nein brüllen ein beredtes Klagen in die Welt.

Ja ist denn alles wahr?

Was ist überhaupt »Die Realität«?

Nur das, was unser Gehirn, dieser erstaunliche Klumpen Eiweiß am oberen Ende dieses merkwürdigen, halbwegs ausbalancierten Fleisch- und Knochensacks, in dem mit schier unglaublicher Geschwindigkeit elektrische Impulse hin und her zischen, als erstaunlich beeindruckende 4D Simulation in unser Bewusstsein projiziert. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Warum, warum ist die Banane krumm … Und warum ist der Mensch so dumm?

Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht. Selten traf dieser Satz mehr zu, als in diesen Tagen, besonders in der Hauptstadt.
Auf diese Weise bereitet sogar die Beobachtung von außen, die unser Autorenkollektiv so gerne aus sicherer Entfernung zu anderen Menschen betreibt, kein Gefallen mehr. Es macht nur aggressiv. Hat es aber dennoch geholfen diese Zeilen zu verfassen? Nein, denn die Meldungen über die Dummheit der Menschen reißen nicht ab.

Is mir doch egal, ich will alles und ich will es sofort …

Sowohl ich für meine Person,

wie auch mein kongenialer Partner in Write, eine mehr als passende Umschreibung für unser Kollektiv, verbringen, ausgelöst durch unseren ausgeprägten Hang zur Misanthropie, ohnehin viel Zeit alleine, zu Hause vor dem Bildschirm sitzend, die Welt, bei mir das Universum, ex Kathedra betrachtend, und wollen uns doch immer wieder die Agen vor Verwunderung reiben, was so vorgeht auf diesem Planeten.

Liebe ist blind …

Obgleich sich diese Show als Mischung und Zuspitzung aller bisherigen Kuppel- und Datingshows, die uns von den Privaten als verdummender Zeitvertreib in die heimischen Wohnzimmer gedrückt wird, präsentiert, ist sie doch anders und interessanter als ihre Vorgänger.

Öfter mal was Neues oder Änderungen auf Wunsch eines einzelnen Herren …

Für die Faulen, am Ende befindet sich die Audiodatei!

Panta rhei, πάντα ῥεῖ, alles fließt. Dieser, so treffende Ausspruch wird dem griechischen Philosophen Heraklit zugesprochen. Alles befindet sich in einem ständigen Wandel, in einer immerwährenden Bewegung.
Andauernd vergehen liebgewonnene Begebenheiten, doch neue gesellen sich ständig dazu und füllen die Lücken.

Wer und wo sind wir und wenn ja, wie viele?

Wir sehen also nicht das elektromagnetische Spektrum selber, sondern unser Gehirn filtert die zurückgeworfenen Wellenlängen heraus. Erst dadurch entsteht die Projektion des Bildes in unserem Bewusstsein.
Immer für einen maximalen Zeitraum von 3 Sekunden, danach beginnt der Filterprozess von vorne.

Eine erstaunliche Vorstellung, dass Realität ausschließlich eine Imagination darstellt, die in den vielen Verknüpfungen unseres Gehirns entstanden ist.