Warum, warum ist die Banane krumm … Und warum ist der Mensch so dumm?

Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht. Selten traf dieser Satz mehr zu, als in diesen Tagen, besonders in der Hauptstadt. Auf diese Weise bereitet sogar die Beobachtung von außen, die unser Autorenkollektiv so gerne aus sicherer Entfernung zu anderen Menschen betreibt, kein Gefallen mehr. Es macht nur aggressiv. Hat es aber dennoch geholfen diese Zeilen zu verfassen? Nein, denn die Meldungen über die Dummheit der Menschen reißen nicht ab.

Is mir doch egal, ich will alles und ich will es sofort …

Sowohl ich für meine Person, wie auch mein kongenialer Partner in Write, eine mehr als passende Umschreibung für unser Kollektiv, verbringen, ausgelöst durch unseren ausgeprägten Hang zur Misanthropie, ohnehin viel Zeit alleine, zu Hause vor dem Bildschirm sitzend, die Welt, bei mir das Universum, ex Kathedra betrachtend, und wollen uns doch immer wieder die Agen vor Verwunderung reiben, was so vorgeht auf diesem Planeten.

Liebe ist blind …

Obgleich sich diese Show als Mischung und Zuspitzung aller bisherigen Kuppel- und Datingshows, die uns von den Privaten als verdummender Zeitvertreib in die heimischen Wohnzimmer gedrückt wird, präsentiert, ist sie doch anders und interessanter als ihre Vorgänger.

Öfter mal was Neues oder Änderungen auf Wunsch eines einzelnen Herren …

Für die Faulen, am Ende befindet sich die Audiodatei! Panta rhei, πάντα ῥεῖ, alles fließt. Dieser, so treffende Ausspruch wird dem griechischen Philosophen Heraklit zugesprochen. Alles befindet sich in einem ständigen Wandel, in einer immerwährenden Bewegung. Andauernd vergehen liebgewonnene Begebenheiten, doch neue gesellen sich ständig dazu und füllen die Lücken.

Wer und wo sind wir und wenn ja, wie viele?

Wir sehen also nicht das elektromagnetische Spektrum selber, sondern unser Gehirn filtert die zurückgeworfenen Wellenlängen heraus. Erst dadurch entsteht die Projektion des Bildes in unserem Bewusstsein. Immer für einen maximalen Zeitraum von 3 Sekunden, danach beginnt der Filterprozess von vorne. Eine erstaunliche Vorstellung, dass Realität ausschließlich eine Imagination darstellt, die in den vielen Verknüpfungen unseres Gehirns entstanden ist.

Fotoalben

Ausschließlich durch die Tatsache bedingt, dass Thomas andauernd, wenn er nicht schreibt, die Welt durch den Sucher betrachtet. Er hält seine, in der Zeit eingefrorenen Momente, für so erhaltenswert, dass seine liebe Ehefrau (im Internet vertreten durch serviertdasmagazin.com) uns eine entsprechende Albumseite eingerichtet hat.

Poetry Slam

Mein lieber Mitstreiter und Wegbegleiter äußerte in der Zwischenzeit sogar die Überlegung, dass er bei einem Poetry Slam auftreten könne. Das führte zu erheblichen Heiterkeitsstürmen meinerseits. Er kann zwar recht launig erzählen, aber vor Publikum? In einem Auditorium? Einen seiner hervorgewürgten Texte preisgeben? Das ist dann ungefähr so, als würde ihnen einen Computerstimme die aus dem Koreanischen ins Türkische, von dort ins Sanskrit und dann ins Deutsche transkribierte Gebrauchsanleitung einer Öldrüse vortragen.

Der Blödsinn endet leider noch nicht

- die fünf ist doch dabei - Die Zeit des Planen und Wirken im Geheimen war abgelaufen. Der Countdown war heruntergezählt. Der große Schnitter stand ..., nein der war nicht angetreten. Er hatte sich nie wirklich um diese kleine unbedeutende Welt geschärt. Zu unwichtig erschienen ihm die Ereignisse dort. Ehrlich gesagt war ihm die kleine blaue Kugel, mit den lustig hüpfenden Zweibeinern peinlich. Immer wenn er in der Nähe zu tun hatte, dann bückte er sich aufwendig nach unten und schnürte die Senkel seiner teuer, beim besten Schuhmacher in London gefertigten Oxfords, umständlich neu, oder er tat so, als hätte er in der Nähe einen Bekannten entdeckt, den er lange nicht gesehen hatte und eilte wieder fort.

Die Butterstulle

Thomas hat mich gedungen und bestochen, mit einem leckeren Essen, das seine Frau gekocht hat, auch mal wieder etwas in unserem Blog zu schreiben. Sein Hang zur Misanthropie ist landauf, landab bekannt und berüchtigt. Während aber zumindest er ein Restaurant oder Kaffee erst verlässt, wenn zwei oder drei weitere Gäste den Laden betreten, gehe ich gar nicht erst hinein. Das war schon immer so.