Trauriger Urlaub

Ja, ich gestehe. Es ist eine Sünde. Zwar keine Erbsünde und nachfolgende Generationen müssen sich auch nicht bis ins 37te Glied Asche auf ihr Haupt träufeln und sich von der Weltbevölkerung vorwerfen lassen, dass ihre Altvorderen, also ich und der Hund, der zweite Hund und die geliebte Ehefrau (die Allerbeste von Allen!), so wagten, zu handeln, dennoch ist es, und da beißt die Maus kein Faden ab, eine Sünde.

Berlin Marathon

Ganz wie ein Entomologe, der, in endloser Geduld, über Felder und Wiesen streift, um mit seinem kleinen Käscher allerlei Getier zu fangen und zu katalogisieren. So nimmt sie sich die Zeit, um durch die Gegend zu schlendern und die oben genannte, aufgeteilt in Bruchteile von Sekunden, auf dem Sensor für immer einzufangen. Da kann ich ja, als treuliebender Ehegatte, natürlich nicht nachstehen und schnapp mir ebenso die Knipse, um es ihr gleich zu tun.

Pflaumenkuchen und der Fotoausflug

Der Schreiberling traut sich sogar, nach über Dreißig Jahren auf die ganz klassische, die schwarz-weiß Fotografie, zurückzukommen. Der erste Film ist bereits verschossen und die Ergebnisse waren durchaus ansprechend. Auf jeden Fall, ohne in Eigenlob zu ersticken, sehr viel besser als all die Selfies, der 15 Minuten möchtegern Selbstdarsteller.

Analoge und digitale Gedanken

Der Plan, doch einen Fotoband herauszugeben, hat konkrete Formen angenommen. Schließlich sind Caterina und ich mit dem einen oder anderen Text an Serviert!das Magazin beteiligt. Die letzte Ausgabe gab und gibt es sogar in gedruckter Form. (Sollten Sie daran Interesse haben einfach auf die Seite gehen, eine Mail schreiben und fragen, ob Sie ein Exemplar erhalten. Das Nächste ist schon in Arbeit und wird im September das Licht der Welt erblicken. serviertdasmagazin.com)

Fotoalben

Ausschließlich durch die Tatsache bedingt, dass Thomas andauernd, wenn er nicht schreibt, die Welt durch den Sucher betrachtet. Er hält seine, in der Zeit eingefrorenen Momente, für so erhaltenswert, dass seine liebe Ehefrau (im Internet vertreten durch serviertdasmagazin.com) uns eine entsprechende Albumseite eingerichtet hat.

Die Butterstulle

Thomas hat mich gedungen und bestochen, mit einem leckeren Essen, das seine Frau gekocht hat, auch mal wieder etwas in unserem Blog zu schreiben. Sein Hang zur Misanthropie ist landauf, landab bekannt und berüchtigt. Während aber zumindest er ein Restaurant oder Kaffee erst verlässt, wenn zwei oder drei weitere Gäste den Laden betreten, gehe ich gar nicht erst hinein. Das war schon immer so.

Ave Cäsar, die Todgeglaubten melden sich!

Ave Cäsar, die Todgeglaubten melden sich! von Caterina die Montebasso und Thomas Günter Wir haben uns ja jetzt eine ganze Weile nicht gemeldet. Das Ganze begann mit der merkwürdigen DgSVOKWLUBBM usw. usw. Diesem Monster der digitalen Schutzzone. Dieser Krake, die uns Alle vor dem bösen, bösen Internet bewahren soll. Tagelang haben wir an den Texten gefeilt, gewartet, dass die diversen Anbieter ihre Seiten, ihre Internetauftritte tunen, so wie einen Manta in den guten 80gern, uns selber vom Netz ferngehalten, um ja nicht in die Fänge der dunklen Mächte zu geraten. Was hat uns das jetzt gebracht? Ich denke gar nichts! Die, die es eigentlich einbremsen sollte, die Datensammlungsmaschinen von den Herren Bezos, Zuckerberg, den namenlosen Geldschefflern von Google, Herrn Gates, Steve Jobs (ach ne, der hat sich ja in eleganter Art und Weise aus dem ganzen Krempel vorzeitig verabschiedet)und wie sie alle heißen, die interessiert es gar nicht. Die Kleinen, die Blogger, Vereine, Kita´s. etc, das sind die, die leiden.