Is mir doch egal, ich will alles und ich will es sofort …

Sowohl ich für meine Person, wie auch mein kongenialer Partner in Write, eine mehr als passende Umschreibung für unser Kollektiv, verbringen, ausgelöst durch unseren ausgeprägten Hang zur Misanthropie, ohnehin viel Zeit alleine, zu Hause vor dem Bildschirm sitzend, die Welt, bei mir das Universum, ex Kathedra betrachtend, und wollen uns doch immer wieder die Agen vor Verwunderung reiben, was so vorgeht auf diesem Planeten.

Panik greift um sich …

Deutschland, bisher eher lethargisch im Umgang mit dem Virus, wird nun ebenfalls ab nächster Woche die Schulen und Kindergärten bundesweit schließen. Der nächste Schritt, die Beendigung des öffentlichen Lebens wird sicherlich bald folgen. In Italien, das aus bisher noch nicht geklärten Ursachen bei diesem Virus eine höhere Letalitätsrate aufweist, beginnt in den Krankenhäusern mit der Triage, ganz so, als wäre eine Naturkatastrophe oder ein Krieg über das Land hinein gebrochen. Jeder einzelne Tote ist zu bedauern, das steht außer Frage, den dahinter stehen viele Schicksale. Dennoch dürfen wir nicht außer acht lassen, dass abgesehen von einigen Wenigen, statistisch bisher jede Grippewelle mehr Todesopfer gefordert hat und auch in Zukunft fordern wird.

Liebe ist blind …

Obgleich sich diese Show als Mischung und Zuspitzung aller bisherigen Kuppel- und Datingshows, die uns von den Privaten als verdummender Zeitvertreib in die heimischen Wohnzimmer gedrückt wird, präsentiert, ist sie doch anders und interessanter als ihre Vorgänger.

Nun stellen wir uns mal ganz dumm …

Bei all den Überlegungen, vergessen die Entwickler, Designer und Konstrukteure wenigstens den Umstand, dass, sollte es zur sogenannten Singularität kommen, wir uns sowieso keine Gedanken mehr machen müssen. Denn unser Verhalten würde jedwede logische ebenso wie alle unlogischen Berechnungen einer Intelligenz ohne Bewusstsein unweigerlich zur sofortigen und kompletten Elimination der hässlichen zweibeinigen Fleischsäcke führen.

Wenn am Sonntag Wahl wäre, wen sollte ich dann wählen?

Das hört sich ein wenig nach der beliebten Kindergeburtstagsaktivität, meine Oma hat ein Schwein geschlachtet, was willst Du davon haben, an. Ein Spiel, das vor allem das Gedächtnis trainieren sollte, indem so kuriose Teile des geschlachteten Paarhufers in den Ring geworfen wurden, wie der untere, linke, vergammelte Backenzahn. Nun ist mein verschrobener Geist heutigentags nicht mehr in der Lage, solch ausgefeilte Memoriertechniken anzuwenden. Dazu gesellt dich der Umstand, dass überhaupt nicht entschieden worden ist, ob es sich eigentlich um ein geschlachtetes Schwein handeln dürfte, wie die Haltungsbedingungen aussahen und ob das Borstenvieh über eine entsprechende Zertifizierung verfügt, die es zum geschlachtet werden tatsächlich qualifiziert.

Ich muss doch mal eine Frage in den Raum stellen …

Mich interessiert einzig die Tatsache, ist der moderne Vampir in der Lage, sich gegen die Infektion mit dem Zombievirus zu erwehren und ihn unbeschadet zu überstehen. In diesem Zusammenhang drängt sich dem nerdigen Überleger eine weitere Frage unaufhaltsam in die Gehirnwindungen des glücklicherweise noch nicht verspeisten Denkapparates. Was geschieht, wenn ein Zombie einen Borg beißt?

Warum regen wir uns überhaupt noch auf …?

Die Bevölkerung eines Staates darf sich nur nicht hinreißen lassen, in Hysterie zu verfallen, sondern muss unbedingt in einen klaren Diskurs eintreten, denn Demokratie bedeutet auch und vor allem, dass in der divergenten Meinung meines Gegenübers eine Menge Wahrheit steckt. Ist Demokratie also nur ein Blendwerk, um sozialen Frieden zu schaffen? Denn Meinungsfreiheit heißt nicht, dass nur meine Meinung legitim ist!

Öfter mal was Neues oder Änderungen auf Wunsch eines einzelnen Herren …

Für die Faulen, am Ende befindet sich die Audiodatei! Panta rhei, πάντα ῥεῖ, alles fließt. Dieser, so treffende Ausspruch wird dem griechischen Philosophen Heraklit zugesprochen. Alles befindet sich in einem ständigen Wandel, in einer immerwährenden Bewegung. Andauernd vergehen liebgewonnene Begebenheiten, doch neue gesellen sich ständig dazu und füllen die Lücken.