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Ostfriesische Teestunde

Eintlisch, wie der Berliner sagt, sollte an dieser Stelle ein Bericht, eine Beschreibung und Erklärung der Ostfriesischen Teezeremonie auftauchen. Mit schicken Bildern der einzelnen Teeservice, mit YouTube-Einbindung, so halt mit Allem Schnickschnack, den die hypermediale Welt heutigentags so hergibt. Die Kamera war auf dem Stativ montiert, die Akkus geladen, der Tee gekocht und sogar, trotz der Temperaturen, Sahne beim örtlichen Versorger käuflich erworben.

Analoge und digitale Gedanken

Der Plan, doch einen Fotoband herauszugeben, hat konkrete Formen angenommen. Schließlich sind Caterina und ich mit dem einen oder anderen Text an Serviert!das Magazin beteiligt. Die letzte Ausgabe gab und gibt es sogar in gedruckter Form. (Sollten Sie daran Interesse haben einfach auf die Seite gehen, eine Mail schreiben und fragen, ob Sie ein Exemplar erhalten. Das Nächste ist schon in Arbeit und wird im September das Licht der Welt erblicken. serviertdasmagazin.com)

Fotoalben

Ausschließlich durch die Tatsache bedingt, dass Thomas andauernd, wenn er nicht schreibt, die Welt durch den Sucher betrachtet. Er hält seine, in der Zeit eingefrorenen Momente, für so erhaltenswert, dass seine liebe Ehefrau (im Internet vertreten durch serviertdasmagazin.com) uns eine entsprechende Albumseite eingerichtet hat.

„Somebody Feed Phil“

Kennen Sie eigentlich Philip Rosenthal? Wahrscheinlich nicht. Aber möglicherweise sagt Ihnen »Alle lieben Raymond« etwas. Eine amerikanische Sitcom aus den späten Neunzigern und frühen Zweitausendern. Die Serie gehört in gleiche Serienuniversum wie »King of Queens« und »Die Nanny«. Das heißt, die einzelnen Hauptdarsteller haben Gastauftritte, als die verkörpernde Person, in den anderen Shows. Was hat das jetzt mit Philip Rosenthal zu tun, fragen Sie? Dieser Mann hat die zuerst genannte Geschichte entwickelt, nach den Vorgaben des Hauptdarstellers geschrieben und produziert. Er ist ein großer schlaksiger Ty, dem einmal in einer Folge seiner neuen Show eine Ähnlichkeit mit Mister Bean beschieden wird.

Immer wieder Sonntags

(Warnung! Kann Spuren von unbezahlter Werbung enthalten. Diese sind weder gewollt, noch erwünscht, geschweige denn pekunjär vergütet. Zum besseren Verständnis, besonders für die Abmahnlegastheniker, aber unvermeidlich.) Sonntag Morgen. Die Nacht war fürchterlich. Nicht nur die Wärme, die tropische Hitze, macht Hund und Mensch zu schaffen. Der Schweiß rinnt in Bächen, in Strömen, wie nach einem Deichbruch, den geschundenen Körper herunter. Alles klebt, die Pumpe jagt und der Geist ist bei diesen Temperaturen zu nichts, außer dem Drücken der verklebten Tasten der Fernbedienung des Blu-Ray Players fähig.

Poetry Slam

Mein lieber Mitstreiter und Wegbegleiter äußerte in der Zwischenzeit sogar die Überlegung, dass er bei einem Poetry Slam auftreten könne. Das führte zu erheblichen Heiterkeitsstürmen meinerseits. Er kann zwar recht launig erzählen, aber vor Publikum? In einem Auditorium? Einen seiner hervorgewürgten Texte preisgeben? Das ist dann ungefähr so, als würde ihnen einen Computerstimme die aus dem Koreanischen ins Türkische, von dort ins Sanskrit und dann ins Deutsche transkribierte Gebrauchsanleitung einer Öldrüse vortragen.

Der Entrepreneur

Der Entrepreneur. Ein französisches Wort für Unternehmer. Es beschreibt, oder soll einen jungen, freien, dem Risiko zugeneigten Geist und Willen bezeichnen. Im viktorianischen England wurde es vor allem für Betreiber der Glücksspielindustrie und auch der Musikalienverwertung zugeschrieben. Sollten die ollen Inselaffen hellseherisch so begabt gewesen sein?

Die Butterstulle

Thomas hat mich gedungen und bestochen, mit einem leckeren Essen, das seine Frau gekocht hat, auch mal wieder etwas in unserem Blog zu schreiben. Sein Hang zur Misanthropie ist landauf, landab bekannt und berüchtigt. Während aber zumindest er ein Restaurant oder Kaffee erst verlässt, wenn zwei oder drei weitere Gäste den Laden betreten, gehe ich gar nicht erst hinein. Das war schon immer so.

Nachtrag

Entschuldigung, ich bins noch mal. Danach ist dann aber für heute wirklich Schluss, ehrlich, versprochen, total und so, großes Indiander Ehrenwort. Dann sind da auf Instagram noch die Celebreties. Die B, C und K - Z Promies (das hört sich irgendwie schräg an, im nachhienein (aber ich lass es dennoch so stehen)), die Kardashians und Hiltons dieser Welt. Die, die eine fantastziliarden Follower haben. Die, die jeden Dreck (darf man das heute überhaupt noch sagen? Oder kommen dann die Schergen des DgvZOblablabla und schneiden einem das Internet ab?) posten und denen sektenhaft gefolgt wird.

Schöne Neue Welt!

Ich find´s ja putzig. Das einzige andere soziale Netzwerk, das ich ernsthaft (eigentlich mehr zum Vergnügen) betreibe, nennt sich Instagram. Schon mal gehört? Sicherlich. Es ist die Plattform, die nicht nur ständig anfragt, ob man seine Kontakte nicht mit Facebook und dem Handy abgleichen will, sondern in erster Line der Account, auf dem die Menschheit den Augenblick einfrieren lässt und ihn mit der schnöden Welt teilt.