Trauriger Urlaub

Ja, ich gestehe. Es ist eine Sünde. Zwar keine Erbsünde und nachfolgende Generationen müssen sich auch nicht bis ins 37te Glied Asche auf ihr Haupt träufeln und sich von der Weltbevölkerung vorwerfen lassen, dass ihre Altvorderen, also ich und der Hund, der zweite Hund und die geliebte Ehefrau (die Allerbeste von Allen!), so wagten, zu handeln, dennoch ist es, und da beißt die Maus kein Faden ab, eine Sünde.

Berlin Marathon

Ganz wie ein Entomologe, der, in endloser Geduld, über Felder und Wiesen streift, um mit seinem kleinen Käscher allerlei Getier zu fangen und zu katalogisieren. So nimmt sie sich die Zeit, um durch die Gegend zu schlendern und die oben genannte, aufgeteilt in Bruchteile von Sekunden, auf dem Sensor für immer einzufangen. Da kann ich ja, als treuliebender Ehegatte, natürlich nicht nachstehen und schnapp mir ebenso die Knipse, um es ihr gleich zu tun.

jambischer Pentameter

Sie sind blockiert, gesperrt und warten. Worauf den eigentlich? Das ich weiterschreibe? Das kann ich im Hier und jetzt nicht ausführen. Obgleich, es sind so viele Abenteuer, die sich, gleich einem Freitagsabendsstau, hinter der knöchernen Decke meines Schädels drängeln, um herausgelassen zu werden, und wie eine Horde junger Zicklein in der Welt herumzutollen.

Ich behaupte das jetzt einfach mal so!

Bis zum Stehkragen angefüllt, mit all dem Wahnsinn, dem unsere Generation durch die Einführung des Fernsehens, besonders durch die Werbung, ausgesetzt worden ist. Und ich spreche dabei noch nicht einmal von den Privaten. Die kamen erst zu einer Zeit auf, als man, ich, wir, aus der Prägungsphase schon lange raus waren und uns um Ausbildung und Beruf kümmern mussten.

Wellcome back Home

Wir sind gestern Nachmittag auch zurückgekehrt. Nach Hause, nach Berlin, in die Hektik, den Lärm und den Gestank der Großstadt. Nun haben wir uns zum Glück in keinem Krisengebiet, keiner Kampfzone oder den Auswirkungen einer Naturkatastrophe befunden, sondern haben die die Kinder in Pforzheim besucht.

Wenn einer eine Reise tut …

Der Weg führt uns nach Deutsch-Süd-West. Ne, nicht das, was Sie jetzt denken. Bis in den dunklen Kontinent hinein, dorthin, wo Salomon einst seine Diamanten verbarg, wo tief im Dschungel der Ruf des Leoparden den Wanderer erschauern lässt. Das ist viel zu weit entfernt und ließe sich auch mit einer Tankfüllung kaum bewältigen. Und das, obwohl die Kapazität eine doch recht Große ist. Allein das Fahrzeug, schon betagt, doch immer noch bequem und als Sänfte für eine weite Reise durchaus angemessen, würd diesen langen Weg nicht mehr bewältigen. Besonders da das Mare internum, das Mittelmeer, als Hindernis, den Pfad so gnadenlos zu unterbrechen weiß. Und ich geh auf kein Schiff, Unterwasser fährt es sich so schlecht und zu warm ist es dort sowieso!

Hämischer Cursor

Schreiben! Schreiben! Schreiben! Aber wie? Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie gehässig der blinkende Cursor schauen kann? Mit jedem Aufflackern geckert er uns ein: Na was ist? Haust Du jetzt in die Tasten? entgegen. Dabei wollen wir ihm doch gar nichts Böses. Im Gegenteil, wenn er, getrieben durch unsere Fingerchen, über den Bildschirm flitzt, dann entstehen daraus Geschichten. Abenteuer, die Irgendjemanden auf dieser Welt mitnehmen und aus dem grauen Alltag in eine bunte Welt der Phantasie, in einen Urlaub vom Alltag, eine Flucht aus den grausamen Zwängen der Gewohnheit, entführen. Und das ganz ohne die lächerlichen Nebensächlichkeiten, wie echten Kugeln ausgesetzt zu sein oder einem atmosphärischen Druckverlust zu entkommen, in dem man im letzten Augenblick in den Raumanzug schlüpft.

Pflaumenkuchen und der Fotoausflug

Der Schreiberling traut sich sogar, nach über Dreißig Jahren auf die ganz klassische, die schwarz-weiß Fotografie, zurückzukommen. Der erste Film ist bereits verschossen und die Ergebnisse waren durchaus ansprechend. Auf jeden Fall, ohne in Eigenlob zu ersticken, sehr viel besser als all die Selfies, der 15 Minuten möchtegern Selbstdarsteller.

Der Beitrag, der noch nicht gesendet wurde

Ostfriesische Teestunde

Eintlisch, wie der Berliner sagt, sollte an dieser Stelle ein Bericht, eine Beschreibung und Erklärung der Ostfriesischen Teezeremonie auftauchen. Mit schicken Bildern der einzelnen Teeservice, mit YouTube-Einbindung, so halt mit Allem Schnickschnack, den die hypermediale Welt heutigentags so hergibt. Die Kamera war auf dem Stativ montiert, die Akkus geladen, der Tee gekocht und sogar, trotz der Temperaturen, Sahne beim örtlichen Versorger käuflich erworben.