von Thomas Günter

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Es ist vollbracht.

Gestern am späten Nachmittag habe ich die letzten Worte einer weiteren kleinen Geschichte geschrieben. Ob sie gut ist? Das liegt im Auge des Betrachters. Ich finde das Ganze grandios, aber dass muss ich ja auch, schließlich hab ich es verbrochen.
Die Idee dazu ist uralt. Sie liegt verborgen, in den lange zurückliegenden Epochen meiner Kindheit und Jugend. Irgendwann, beeinflusst durch die diversen Machwerke der Science Fiktion und ein wenig durch den Anteil Fantasy, den ich verschlungen habe, wuchs sie über die Dezennien in einem verborgenen Versteck meiner überbordenden Phantasie.
Sogar meine geliebte Ehefrau, die beste Ehefrau von allen, ich finde, das sollten Sie endlich mal wissen sollten, die eher eine stille Schmunzlerin ist, hat sich vor Lachen ausgeschüttet.

Obgleich sich die Erzählung im Laufe der Jahre geändert hat.

Nicht in der Weise, wie Tolkien es vom Herren der Ringe einst kolportierte, dass die Geschichte im Laufe der Jahre gewachsen sei.
Nein, die Grundhandlung war schon immer da. Sie hat nur den Ton geändert. Herausgekommen ist eine Ansammlung an Absurditäten, bitterbösen Formulierungen, unzähligen Anspielungen auf die Popkultur der zurückliegenden vierzig Jahre, politischen Unkorrektheiten und hanebüchene Vorurteile.
Die ersten Abschnitte der Story finden Sie, wenn sie auf der Startseite, ganz unten rechts auf die Kategorie »Alles Quatsch« gehen. Dort geht es zur Veröffentlichung der frühesten Abschnitte (bitte beachten, es wird in umgekehrter Reihenfolge angezeigt!). Jedoch, vor einigen Wochen erstarkte die Idee, einen ganzen Roman daraus zu verfassen. Vielleicht wollten die Phrasen, Sätze und burlesken Einfälle auch einfach nur raus aus meinem Kopf.

So habe ich denn in den letzten drei Wochen ungefähr 180 Seiten herausgepresst.

Schließlich weiß man die genaue Zahl immer erst genau, wenn die Formatierung abgeschlossen ist.

Bis zum Stehkragen angefüllt, mit all dem Wahnsinn, dem unsere Generation durch die Einführung des Fernsehens,  besonders durch die Werbung, ausgesetzt worden ist. Und ich spreche dabei noch nicht einmal von den Privaten. Die kamen erst zu einer Zeit auf, als man, ich, wir, aus der Prägungsphase schon lange raus waren und uns um Ausbildung und Beruf kümmern mussten.

In einem Anfall von Größenwahn,

der mir ansonsten vollkommen fremd ist, habe ich bereits Exposés an diverse Verlage und Agenten gesandt. Nun warte ich auf Antwort.
Ich gebe zu, dass das Anschreiben, das ich dazu verfasste, ebenso von Frechheiten und unverfrorenen Formulierungen überquillt. Daher hege ich die Hoffnung, dass derjenige, der es in die Hände bekommt, einen ebensolchen verdrehten Sinn für Humor aufweist, aus dem genanntes Machwerk zusammengeschustert ist.
Wenn ich den Leuten aber zu sehr auf die Füße getreten bin, dann tut es mir keineswegs leid, sondern ich bedauere die Entscheidungsträger eher, da sie das wichtigste in ihrem Leben verloren haben: Freude und Begeisterung.
Dennoch werde ich es der Menschheit nicht vorenthalten, denn die dort niedergeschrieben Worte können vielleicht die eine oder andere Existenz wenn schon nicht retten aber erträglicher machen, durch ein wenig Lächeln.