von Thomas Günter

(Enthält einen Haufen unbezahlter Eigenwerbung!!!)

Und schon wieder ist eine Woche ins Land gegangen. Die Haare sind ein wenig grauer geworden, der Bart ist gewachsenen und das Wetter hat sich nicht geändert. Noch immer hocken wir wie ein Schluck Wasser in der Kurve und hecheln. Die bepelzten Vierbeiner leiden, der Asphalt auf den Straßen ist so heiß, dass die armen Viecher kaum laufen können.

Die graue Masse, die, meist ungenutzt in unseren Schädeln, im Liquor schwappt, ist beinah eingetrocknet.

Jeder Gedanke, jede Bewegung, jeder Schritt werden zur Qual.
Mehr als Mozzarella Pommodoro kann der geschundene Leib nicht verdauen.
Aus diesem Grund habe ich, haben wir, wenig geschrieben. Ein paar Fingerübungen auf der Tastatur. Phrasen, nein keine hohlen, ausgetestet.

Zumindest ist eine Kurzgeschichte dabei herausgekommen.

Falls Sie Lust haben und bei diesen Temperaturen keinen dicken Wälzer mit sich schleppen wollen, die Story steht in allen Onlineshops kostenlos zu Download bereit. Der Autor ist: Thomas Günter und der Titel heißt: Zeit

Zeit
Zeit; Kurzgeschichte von Thomas Günter

Das Maximum der Gefühle bestand in der Bestückung des Instagramaccounts instagram.com/tghbuecher . Ansonsten haben wir, um die Computer nicht zu überhitzen, in alten Bildern gewühlt.

Der Plan, doch einen Fotoband herauszugeben,

hat konkrete Formen angenommen. Schließlich sind Caterina und ich mit dem einen oder anderen Text an Serviert!das Magazin beteiligt. Die letzte Ausgabe gab und gibt es sogar in gedruckter Form. (Sollten Sie daran Interesse haben einfach auf die Seite gehen, eine Mail schreiben und fragen, ob Sie ein Exemplar erhalten. Das Nächste ist schon in Arbeit und wird im September das Licht der Welt erblicken. serviertdasmagazin.com)
Als wir das erste Mal das Heft in den Händen halten durften, gefiel es uns so gut, dass wir umgehend beschlossen, ein vergleichbares Projekt zu starten. In Kooperation mit dem Magazin. Den die Betreiberin (übrigens meine geliebte Ehefrau, die Beste von allen (irgendwo hab ich diesen Satz schon mal gehört!!)) bietet uns das entsprechende Knowhow.
Das sitzt man dann in Bergen von Negativen, Dias und ausgeblichenen Abzügen, die ansonsten heimelige Wohnstatt verwandelt sich in Minuten in eine Messihöhle und brütet, als wär es nicht schon warm genug, über der Auswahl der eingefrorenen Augenblicke.

Und es ist ja nicht so, dass nicht andauernd neue Bilder, gezeichnet mit Licht, dazukommen.

Apropos dazukommen, unsere Knipsen haben Nachwuchs gekriegt.
Bei mir ist ein zweiter Body mit Objektiven dazugekommen. Also noch eine Olympus OM2. Beziehungsweise eine OM2n. Das bedeutet aber nur, dass der Blitz anders gesteuert ist. Dazu kamen noch drei phantastische Objektive, die für kleines Geld mitgeliefert wurden. Echtes Glück. Wobei sich dem Verfasser nur schwer erschließt, warum jemand, der sein Leben lang fotografierte, die Ausrüstung quasi verschenkt.
Für die Canon 750d haben wir in einem Fotogeschäft ein gebrauchtes 50 mm original Canon Objektiv entdeckt. Auch ein absolutes Schnäppchen. Vor allem bei der Qualität dieses kleinen Kunstwerkes aus Linsen, Motoren und Elektronik. Ich bin verliebt. Meine geliebte Frau sagt, sie sei es zuerst gewesen, aber ich meine, dass das Objektiv die Begeisterung, die ihm entgegenschlägt, locker aushält.

In diesem Sinne, frohes weiterschwitzen!