… Siegtor Siegtorsohn scrollte durch die Seiten von Youporn und Redtube, fand aber zu seiner Enttäuschung nichts, wozu er nicht schon dutzendmal, angestrengt, gearbeitet hätte.
Immer währende Eintönigkeit.

 

– wahrscheinlich zwei –

Die herrschte auch tief unten, auf dem Planeten, um den das groteske, wirklich bizarre, Raumschiff, das jeden, der es von Nahem sah, augenblicklich würgen ließ, seine Bahnen zog (Der Satz ist verschachtelt, soll so sein und ist wahrscheinlich in irgendeiner Sprache auch grmtli, gramitaka, grematu … egal, richtig).
Stupide gingen die Menschen, zumindest die, die nicht gerade dabei waren sich gegenseitig in die Pfanne zu hauen wie Eheleute, Politiker, Gastronomen und Kunstkritiker, ihrem Tagwerk nach.
Sie standen auf, schmissen ihre vollvernetzten Kaffeemaschinen, sehr zur Freude der örtlichen Stromversorger, an. Daraufhin fütterten sie die Katze oder den Vogel, andere die Katze mit dem Vogel oder auch umgekehrt.
Manchen gingen mit ihrem Hund Gassi und waren auf diese Weise wenigstens einmal am Tag glücklich. Leider bemerkten sie es nicht.

Am putzigsten waren aber die, die noch vor dem Sonnenaufgang ihre Körper mit Sport folterten.

Dies geschah auf so gemeine und hintertückische Art und Weise, dass es sogar der Spanischen Inquisition die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätte. Sie taten das nur um den fotogeshoppten Phantasiebildern der Hochglanzmagazine ein Prozent, wenn überhaupt, näher zu gelangen. Für die Ernährungs- und Sportindustrie ein perfektes Perpetuum mobile.
Nach dieser morgendlichen Tortur strebten sie der nächsten Hölle entgegen, dem Büro.
Dort verbrachten sie in aller Regel neun Stunden, nur unterbrochen von einem weiteren Kreis aus Dantes Höllenbuch, der Mittagspause. Hier fraßen sie dann den Karnickeln und Raufutter verzehrenden Großvieheinheiten das Grünzeug weg, und bildeten sich ein, ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Als wüsste der saure Regen: Oh, das ist ein Biofeld mit Biofeldfrüchten, betrieben von einem Biobauern, hier darf ich nicht abregnen. Dabei gaben sie vor den Kollegen, wie eine Lore Affen, an, wie weit sie bereits in ihrem Workout wären. Sie schmissen sich Laktatwerte, Kalorienzahlen und Nahrungsergänzungsprodukte, wie Börsenhändler Aktienkurse, kurz vor Handelsschluss, um die Ohren.

Nach 27 einhalb Minuten pressten sie, mit salatvollgestopftem Mund, hervor »If hab nof ein wiftigef Meeping«, und rannten wieder los.

Ödnis, Eintönigkeit und Langeweile. So verbrachten die Erdenbürger ihr Leben voll gebeugtem Stolz bis zur Rente. Bis sich Alles änderte. Tut es aber nicht.

So wurden sie von den Grasen beobachtet, die seit 12000 Jahren das genetische Zuchtprogramm in ihrem wirklich, wirklich lächerlichen Helm, der nicht mal Fernlicht besaß, und bewacht.
Ihre besten Wissenschaftler hatten mit Feuer und Schwert, billigem Hokuspokus und viertklassigem Voodoo, aus einer Anleitung, die einer Cerealienpackung beilag, den genetischen Code so verändert, dass eines Tages, durch einen besonderen Trigger, ein Heer von Supersoldaten aus den Menschen entstehen würde. Ein Heer, fähig …

– hier geht es bald weiter. Bleiben Sie am Apparat –

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